Altbausanierung

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>>> Innendämmsysteme

Oft kann aus Denkmalschutz- oder gestalterischen Gründen die Aussenfassade nicht verändert werden. Trotzdem will der Bauherr nicht auf eine effiziente Wärmedämmung verzichten. Hier kommt dann ein Innendämmsystem in Frage.
Für eine Baumaßnahme das richtige Innendämmsystem zu wählen, ist eine schwierige Aufgabe: Die zur Verfügung stehenden Produkte sind zahlreich und unterscheiden sich hinsichtlich ihres Aufbaus und ihrer Einsatzmöglichkeiten. Trotzdem lassen sich Innendämmsysteme grundsätzlich in drei Gruppen einteilen: die kapillaraktiven Innendämmsysteme, die diffusionsoffenen und die Innendämmsysteme mit Dampfbremse.

Kapillaraktive Innendämmsysteme
Kapillaraktive Innendämmungen funktionieren ohne innen liegende Dampfbremse bzw. Dampfsperre. Mögliche Feuchtigkeitsprobleme wie Kondensatbildung oder externer Feuchteeintrag werden durch die Kapillarität des eingesetzten Materials reguliert. Dabei nehmen kleine Kanäle im Dämmstoff die auftretende Feuchtigkeit auf und transportieren sie ab. Voraussetzung für die Funktion dieses Systems ist das vollflächige Verkleben auf dem Untergrund ohne Hohlraumbildung. Eingesetzt werden können z.B. Kalziumsilikat -Platten, die eine hohe kapillare Saugfähigkeit aufweisen, aber mit einer Wärmeleitfähigkeit von λ = 0,065 bis 0,1 W/mK ein weniger gutes Wärmedämmvermögen besitzen als mineralische Dämmschäume. Auch diese lassen sich verwenden, sind aber wiederum im Vergleich mit den Kalziumsilikat-Platten nur eingeschränkt kapillar saugfähig.

Diffusionsoffene Innendämmsysteme
Wenn für eine Wandkonstruktion eine Austrocknung nach innen nötig ist, wie z.B bei sichtbaren Fachwerkkonstruktionen oder anderen nicht schlagregendichten Außenwänden, dann sollte auf eine diffusionsoffene Innendämmung zurückgegriffen werden. Diese arbeitet mit einer Kombination aus feuchtevariabler Dampfbremse und diffusionsoffenen Faserdämmstoffen wie beispielsweise Holzfaser, Mineralwolle oder Zellulose. Beim Einbau der Innendämmung sollte die Außenwand trocken und schimmelfrei sein.

Innendämmsysteme mit Dampfbremse
Die Dampfbremse wird auf der warmen Seite der Wand lückenlos und luftdicht verlegt. Sie hat die Aufgabe, das Eindringen von Wasserdampf in die Wärmedämmung zu verhindern. Entweder ist das Material selbst die Dampfbremse, wie z.B. bei Hartschaumplatten, oder es werden Faserdämmstoffe wie beispielsweise Mineralwolle mit einer Dampfbremse kombiniert. Bei der Verwendung eines solchen Systems findet keine Feuchtediffusion durch die Außenwände mehr statt, die Außenwände tragen also auch nicht zum Feuchtegleichgewicht der Raumluft bei. Die Dämmeigenschaften von Innendämmungen mit Dampfbremse sind allerdings gut. Beim Einbau ist darauf zu achten, dass keine Hohlräume zwischen den Schichten entstehen. Die Außenwand muss schlagregendicht sein, und es ist sicherzustellen, dass keine aufsteigende Baufeuchte auftritt.


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