Wärmedämmverbundsysteme

Ein Wärmedämmverbundsystem besteht aus einer Lage Dämmplatten die im Altbaubereich gedübelt wird und einem Armierungsputz mit vollflächiger Gewebeeinlage als Überzug. Zur Endbeschichtung stehen die hier beschriebenen Oberputze zur Verfügung.

Dieses Vollwärmeschutzsystem ist ein Universalsystem für Alt- und Neubauten, das geklebt oder auf kritische Untergründe (wie im Altbaubereich) mechanisch befestigt werden kann. Beim Dämmstoff gibt es folgende Varianten:
Preisgünstigste Ausführung ist die Variante mit Styropor Hartschaumplatten gibt es in verschiedenen Wärmeleitgruppen (032 / 033 und 040). Styropor ist brandschutztechnisch in die Baustoffklasse B1 eingeteilt und ist somit schwer entflammbar. Inzwischen gibt es auch Resol Dämmplatten in der Wärmleitgruppe 022, diese können dann in ganz dünnen Stärken aufgebracht werden und bringen trotzdem die Dämmleistung einer herkömmlichen Dämmplatte. Allerdings sind diese Platten noch recht teuer, da erst sehr kurz auf dem Markt und werden meistens nur verwendet, wenn aus Platzgründen eine stärkere Dämmung nicht möglich ist.

Als zweite Variante sind Mineralfaserdämmplatten eine bewährte mineralische Alternative zum Styropor. Hier ist zu beachten, dass eine Dübelung der Dämmplatten immer erforderlich ist. Gegenüber den Styroporplatten hat die Mineralfaserdämmplatte den Vorteil besserer Schallschutzwerte, gerade bei Gebäuden an vielbefahrenen Straßen,  ein Vorteil. Desweitern ist die Mineralfaserdämmplatte diffusionsoffen und  hat die Baustoffklasse A, ist also nicht brennbar. Mineralfaserdämmung gibt es auch in verschiedenen Wärmeleitgruppen 035 und 040.

Eine weitere diffusionsoffene Alternative zum Styropor ist die Holzfaserdämmplatte. Sie kann auch alternativ im Innenbereich (falls eine Aussendämmung nicht möglich ist) verwendet werden. Holzfaserdämmplatten können auf Holzfaserplatten sowie auf Massivwände aufgebracht werden. Die feuchtigkeitsregulierende Platte kann dann mit einem mineralischen Klebemörtel und Gewebeeinlage ganz normal wie oben beschrieben verputzt werden. Die Platte ist allerdings nur in der Wärmleitgruppe 042 und 045 erhältlich.

Bei allen oben genannten Systemen wird im Sockelbereich eine Perimeterdämmplatte verwendet, die keine aufsteigende Feuchtigkeit aus dem Erdreich in die oberen Lagen der Dämmung aufsteigen lässt. Zusammen mit dem geeigneten Sockelklebemörtel und der Sockelabdichtung ist  dies eine wichtige Komponente um Feuchtigkeitsschäden an Ihrer Fassade zu verhindern.




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