Tipps für gesundes Wohnen

Schimmelpilze in der Wohnung
Millionen Bundesbürger haben unerwünschte Untermieter : „Schimmelpilze“.
Manchmal sind die gesundheitsgefährdenden Pilzarten schon auf den ersten Blick als hässliche Flecken an Decken und Wänden auszumachen. Oft haben die Menschen aber noch gar keine Ahnung, was sich hinter Ihrem Schlafzimmerschrank, unsichtbar hinter Tapete, Wandverkleidungen oder im Jalousienkasten breitmacht.

Das sich Schimmel immer mehr verbreitet hängt ausgerechnet mit den modernen Energiesparmaßnahmen zusammen. Neue Heiztechnik, dichte Fenster haben den Durchzug im Haus gestoppt und es dafür der Schimmelpilzbildung „kuscheliger“ gemacht.
Wo sich Pilze wohlfühlen ist es immer das gleiche Problem, zu viel Feuchtigkeit ist im Wohnraum vorhanden. Dafür müssen nicht einmal Pfusch am Bau oder Wasserschäden verantwortlich sein. Verdunstende Feuchtigkeit entsteht jede Minute beim ganz normalen Wohnen, Atmen, Duschen, Kochen, Putzen und trocknen von nasser Kleidung. Pro Tag sind das oft mehr als 10 Liter Wasser die da anfallen. Wird die warme Feuchte dann nicht durch das Fenster hinausgejagt, geht sie Ihren eigenen Weg und kriecht vor allem an kalte Aussenwände (z.B. hinter Schränke) wird abgekühlt und kondensiert - die Schimmelbildung nimmt seinen Lauf.

Die hartnäckigen Mitbewohner sind nicht nur unschön, sondern auch für Allergien und Asthma verantwortlich.
Die Feuchtigkeit muss unbedingt raus aus dem Haus. Um ein gesundes Raumklima zu erhalten spielen mehrere Faktoren eine Rolle.
Richtiges Lüftungsverhalten:
Mehrmals am Tag Stoßlüften, besonders morgens ist viel effektiver als ständiges Kippen der Fenster. Im Bad und in der Küche richtigerweise mehrmals am Tag. Auch im Schlafzimmer fallen über Nacht ca. 1 l Feuchtigkeit pro Person an.
Austrocknen des Rohbaus:
Der Rohbau sollte vor dem fertig stellen des Innenausbaues trocken sein. Die Baufeuchtigkeit kann nach verlegten Boden- und Wandbelägen nicht mehr austrocknen. Die Feuchtigkeit steckt dann von Anfang an im Haus und ist nach Bezug nicht mehr in den Griff zu bekommen.
Richtige Materialwahl:
Bereits bei der Planung Ihres Neu- oder Umbaus sollten Sie auf die Auswahl der Baumaterialien achten. Um ein gesundes Raumklima zu erhalten sollten diffusionsoffene Baustoffe ausgewählt werden. Zum Beispiel im Innenbereich einen Kalkputz: Kalkputz nimmt Wasserdampf aus der Raumluft auf - und gibt ihn bei Bedarf wieder ab. Dadurch entsteht der optimale Ausgleich der Raumluftfeuchte.

Algenbewuchs an der Fassade
Gerade die neuen Energiesparmaßnahmen begünstigen nicht nur das Entwickeln von Schimmelpilzen sondern auch von Algen an der Fassade.
Auf hochwärmegedämmten Fassaden entwickelt sich oft Algenbewuchs, weil die gut gedämmte Fassade nur sehr wenig Wärme an die Außenseite der Fassade lassen. Wird die kalte Fassade nun gerade oft an der Nord- und Westseite durch Regen und Tau durchfeuchtete, trocknet diese nicht aus. Die Folge: Ein feuchtes Milieu für Algen , die sich durch unsere in den letzten Jahren immer sauberer werdende Luft explosionsartig verbreiten.
Helfen können hier fungizid und algizid eingestellte Anstrich- und Putzsysteme, Wartung und Schutz der Fassade, sowie die richtige Wahl des Wandaufbaues und Bauweisen, die das ständige Bewittern der Fassade verhindern.

Wir beraten Sie gerne unverbindlich über die Möglichkeiten der Materialauswahl und Anwendungstechniken.



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